Partizipation
- Entscheidung für den Einzug in die Gruppe trifft der Jugendliche ( altersabhängig) selbst, nicht allein die Eltern oder das Jugendamt
- Erziehungsplanung des Teams unter Einbeziehung der Vorstellungen des Kindes/ Jugendlichen
- Einblick in Finanzen der Gruppe, z.B. Kontoauszüge, Rechnungsstellung, Ausgaben wie Miete, Strom, Telefon usw.
- Gemeinsame Speiseplanerstellung
- Regelmäßige Gruppengespräche ( 14 tägig, 1 Std.) Themen laut Tagesordnung, Protokollierung, Absprachen nur als Einheitsentschluß, zeitliche Kontrollen der neuen Regeln
- Information über Tagebuchaufzeichnungen, Erziehungsplanung, Hilfeplanvorbereitung etc.
- Einzelgespräche regelmäßig nach Absprache mit Bezugserzieher ( Ergebnisprotokoll, Themen Erzieher- Jugendliche, Gruppenatmosphäre, Befindlichkeit, Schule, Aufgabenverteilung, Gelder etc. möglich)
- Zimmergestaltung: wenige, flexibel einsetzbare Grundausstattung, reichlich Umstellmöglichkeiten, Austausch bzw. Ergänzung der vorhandenen Möbel mit eigenen erwünscht
- Bei anstehender Renovierung des Zimmers ( ca. alle 3 Jahre) Mitauswahl der Tapeten, des Teppichbodens in vorgegebener Preislage Mithilfe bei Renovierung wird vorausgesetzt
- Zimmertausch ( bei notwendigen oder von Jgdl. gewünschten Umzug innerhalb der Gruppe werden alle Gruppenmitglieder einbezogen, Lösung nur Einheitsbeschluß
- Zimmerordnung, Wäschepflege (individuelle Absprachen unter Berücksichtigung der Vorstellungen des Jugendlichen)
- Aufgaben in der Gruppe werden gemeinsam verteilt, Stärken und Schwächen soweit möglich berücksichtigt
- Einkaufsliste, Einkauf
- Einteilung des Taschengeldes individuell
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- Hygienegeld (z. Z. 10,00 € monatlich zur individuellen Nutzung Vorgaben wurden im Gruppengespräch erarbeitet)
- Freizeitgeld ( z. Z. 10,00 € monatlich zur individuellen Nutzung Vorgaben wurden im Gruppengespräch erarbeitet)
- Tagesplaner offen für alle Jugendlichen einsehbar und nutzbar
- Zimmerschlüssel zum Schutz der Intimsphäre mit klaren Regeln der Nutzung
- Hausschlüssel für jeden Jugendlichen möglich nach Klärung der notwendigen Verhaltensregeln
- Klarheit über Einflußmöglichkeiten der Kinder /Jugendlichen und die Grenzen
- Klarheit über Rolle des Erziehers und Funktion des Teamgespräches
- Einbeziehung der Meinungen der Bewohner bei Neuaufnahmen bzw. Neueinstellungen von Mitarbeitern, jedoch keine Entscheidungsbefugnis
- Freiheit der Nahrungsaufnahme zu jeder Tageszeit (offene Küche )
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